Jeder Autor wünscht sich, dass seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt sind – doch wie erreicht man das? Spannung ist das Herzstück jeder guten Geschichte, besonders in Krimis. Als Krimiautor weiß ich, wie wichtig es ist, nicht nur eine packende Handlung zu erschaffen, sondern auch Charaktere mit Tiefe und eine Atmosphäre, die die Leser in die Geschichte zieht. In meinen Ostfriesland-Krimis achte ich besonders auf authentische Polizeiarbeit, lebendige Schauplätze und psychologische Tiefe.
Hier teile ich meine wichtigsten Techniken für einen fesselnden Krimi.
1. Der perfekte Einstieg – Der erste Satz entscheidet
Leser entscheiden oft in den ersten Minuten, ob sie ein Buch weiterlesen oder es beiseitelegen. Ein starker Einstieg ist essenziell. Ich setze dabei oft auf eine rätselhafte oder bedrohliche Szene, die sofort Fragen aufwirft.
Beispiel aus meinem Stil:
„Der Regen hatte die dunklen Straßen glänzend gemacht. In einer Pfütze spiegelte sich das letzte Flackern eines Straßenlichts – und eine blasse Hand, die reglos im Wasser lag.“
Dieser Satz bringt sofort Spannung mit: Wem gehört die Hand? Ist die Person tot oder lebendig? Solche Einstiege sorgen dafür, dass Leser weiterlesen müssen.
2. Charaktere mit Tiefe – Ecken, Kanten und Geheimnisse
Leser lieben vielschichtige Figuren. In meinen Krimis erschaffe ich Charaktere, die nicht perfekt sind – Ermittler mit persönlichen Dämonen, Verdächtige, die mehr zu verbergen haben, als man zunächst glaubt.
Mein Ansatz:
Lena Berg, meine Hauptfigur, ist keine unfehlbare Heldin. Sie trägt die Narben vergangener Fälle mit sich, hadert mit Entscheidungen und zeigt ihre Verletzlichkeit – genau das macht sie menschlich. Eine glaubwürdige Figur mit einer inneren Entwicklung hält Leser emotional involviert.
3. Cliffhanger – Wenn man einfach nicht aufhören kann zu lesen
Kapitelenden sind der perfekte Ort, um Spannung aufzubauen. Ich vermeide es, Szenen vollständig aufzulösen. Stattdessen lasse ich Fragen offen oder bringe eine unerwartete Wendung.
Schwaches Kapitelende:
„Lena verließ das Büro und ging nach Hause.“
Spannendes Kapitelende:
„Lena trat aus dem Büro – und erstarrte. Vor ihrer Tür stand jemand, den sie hier nie erwartet hätte.“
Solche Momente treiben Leser weiter. Sie müssen wissen, wer dort steht und was als Nächstes passiert.
4. Atmosphäre – Mehr als nur Kulisse
Ostfriesland ist nicht nur ein Schauplatz meiner Bücher, sondern eine Stimmung, die meine Geschichten durchzieht. Ich setze gezielt Licht, Wetter und Geräusche ein, um die Atmosphäre zu verstärken.
Beispiel aus meinem Stil:
„Der Wind fegte über die Nordseeküste, riss an den leeren Strandkörben und trieb den Geruch von Salz und feuchtem Holz bis in die engen Gassen von Emden. In einer dunklen Hausecke bewegte sich ein Schatten – zu schnell, um nur der Wind zu sein.“
Eine solche Beschreibung zieht Leser direkt in die Szene und lässt sie die Umgebung fühlen.
5. Der große Twist – Wenn alles anders ist, als es scheint
Ein guter Krimi lebt von Wendungen. Ich baue gezielt falsche Fährten ein, damit die Leser sich sicher fühlen – nur um dann alles zu drehen. Doch ein Twist muss vorbereitet sein. Ich streue subtile Hinweise, die erst rückblickend Sinn ergeben.
Mein Prinzip:
Der Leser sollte am Ende sagen: „Das hätte ich wissen können – aber ich habe es übersehen!“
6. Dialoge – Natürlicher als im echten Leben
In meinen Krimis achte ich darauf, dass Dialoge realistisch, aber pointiert sind. Menschen reden nicht in langen Monologen – sie unterbrechen sich, machen Pausen, zögern oder schweigen, wenn Worte nicht reichen.
Mein Ansatz:
„Also … du meinst, er wusste es die ganze Zeit?“
„Sieht so aus.“
„Verdammt.“
Knappe, präzise Dialoge sagen oft mehr als lange Erklärungen.
Fazit: Die Handschrift von Mir
Ein fesselnder Krimi hält die Balance zwischen Information und Geheimnis, zwischen ruhigen Momenten und actiongeladenen Szenen. Ich setze auf Cliffhanger, bildhafte Sprache und Charaktere, die nicht nur den Fall lösen, sondern selbst mit ihren inneren Konflikten kämpfen.
Ich liebe es, meine Leser in ein Netz aus Spannung, Lügen und unerwarteten Wendungen zu ziehen – und dann genau im richtigen Moment den Vorhang wegzureißen. Wenn du Lust hast, in meine Geschichten einzutauchen, dann schnapp dir einen meiner Krimis, mach es dir gemütlich und stell dich darauf ein, dass du nicht mehr aufhören kannst zu lesen. 😉
Und jetzt mal ehrlich – was fesselt Euch an einem Krimi am meisten? Die Figuren, die Wendungen oder die düstere Atmosphäre? Schreib’s mir in die Kommentare!
Liebe Leserinnen und Leser,
der Februar 2025 ist ein besonderer Monat für mich. Nach fünf Monaten voller Schreibnächte, Überarbeitungen und spannender Wendungen ist mein zweites Buch, Echo des Verborgenen, im Groben fertiggestellt! Jetzt beginnt die wohl wichtigste Phase: das Feintuning und die Überarbeitung.
Der Weg vom Manuskript zum fertigen Krimi
Jeder Autor weiß: Das Schreiben ist erst der Anfang. Nun geht es ans Detail – das Lektorat, die Kapitelstruktur und die sprachliche Feinjustierung. Figuren werden geschärft, Szenen überarbeitet und manchmal muss eine Passage, die mir lieb geworden ist, doch gestrichen werden. Aber genau das macht den Prozess so spannend! Ich will, dass Echo des Verborgenen genauso fesselnd wird wie mein erster Krimi Mord in Emden.
Buchmessen 2025 – Leipzig & Berlin
Während ich an den letzten Feinschliffen arbeite, stehen auch zwei große Termine an, die ich kaum erwarten kann:
📚 Leipziger Buchmesse – 27.03.25 – 30.03.25
Ich werde als Besucher in Leipzig sein, um die Atmosphäre zu genießen, mich mit anderen Autoren und Lesern auszutauschen und neue Inspirationen zu sammeln. Vielleicht läuft mir ja die eine oder andere spannende Idee für den nächsten Fall über den Weg.
📚 BUCHBERLIN 2025 – 27.09.25 – 28.09.25
Ein ganz besonderes Highlight für mich: Ich werde in Berlin als Autor mit einem eigenen Stand vertreten sein! Das bedeutet nicht nur, meine Bücher präsentieren zu können, sondern auch direkte Gespräche mit Leserinnen und Lesern zu führen. Ich freue mich riesig darauf, meine Krimis vorzustellen, über das Schreiben zu sprechen und vielleicht das eine oder andere signierte Buch in die Hände von Krimi-Fans zu legen.
Was kommt als Nächstes?
Bis zur Veröffentlichung von Echo des Verborgenen ist noch einiges zu tun – das Lektorat muss abgeschlossen, das Cover finalisiert und die letzten Details perfektioniert werden. Aber ich kann es kaum erwarten, euch das fertige Buch zu präsentieren!
Bleibt gespannt, denn 2025 wird ein aufregendes Jahr!
Euer
Bodo Lehwald
Jeder Autor träumt irgendwann davon, dass sein Buch nicht nur gelesen, sondern auch öffentlich besprochen wird. Dass es bei mir so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Doch plötzlich saß ich live bei Radio Ostfriesland und sprach eine Stunde lang über meinen Krimi Mord in Emden.
Zu Gast bei Radio Ostfriesland – Eine Stunde über meinen Krimi
Die Einladung kam überraschend – und natürlich war ich aufgeregt. Doch das Team von Radio Ostfriesland war großartig! Wir sprachen über meine Leidenschaft für Krimis, über die Entstehung von Mord in Emden und darüber, wie spannend es ist, eine Ermittlerin wie Lena Berg in Ostfriesland ermitteln zu lassen.
Besonders gefreut hat mich, dass die Zuhörer aktiv dabei waren. Am Ende der Sendung gab es sogar eine kleine Überraschung: Ein Hörer konnte ein handsigniertes Exemplar meines Buches gewinnen! Es war ein tolles Erlebnis und bestimmt nicht mein letztes Radio-Interview.
Mein erster Zeitungsbericht im Ostfriesischen Kurier
Nur zwei Tage später saß ich in einem Café in Emden – einem Ort, der nicht nur in meinem Buch eine Rolle spielt, sondern auch im echten Leben ein beliebter Treffpunkt für meine Figuren ist. Hier kam es zum Treffen mit einem Reporter des Ostfriesischen Kuriers, der mehr über mich und meinen Krimi erfahren wollte.
Das Gespräch war spannend, denn es ging nicht nur um das Buch, sondern auch um meine persönliche Geschichte: Mein erstes Buch mit 64 Jahren – Krimi-Liebe kennt kein Alter! Der Artikel beleuchtet meinen Werdegang, meine Faszination für das Schreiben und die besonderen Schauplätze meiner Krimis.
📖 Den vollständigen Artikel kannst du hier lesen:
🔗 Erstes Buch mit 64 – Krimi-Liebe kennt kein Alter
Ein aufregender Start – und es geht weiter!
Diese ersten öffentlichen Auftritte haben mir gezeigt, wie groß das Interesse an spannenden Krimis mit regionalem Bezug ist. Ich freue mich auf alles, was noch kommt – und natürlich auf die Veröffentlichung meines nächsten Buches Echo des Verborgenen, das im April erscheint!
Bleibt dran – es gibt noch viele dunkle Geheimnisse in Emden zu entdecken!
Liebe Leserinnen und Leser,
ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Wie einige von euch vielleicht schon wissen, bin ich voller Energie und Inspiration in die Arbeit an meinem zweiten Buch eingestiegen, welches uns erneut nach Emden führt. Nach dem spannenden Debüt mit "Mord in Emden" wollte ich die Gelegenheit nutzen, euch ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen und darüber zu sprechen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Die Reise geht weiter
"Mord in Emden" hat viele von euch begeistert, und die Resonanz auf die Ermittlungen von Lena Berg und ihrem Team war überwältigend. Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass die Geschichte weitergeht. In meinem aktuellen Projekt taucht das Team tiefer in die Schatten der Ostfriesischen Landschaft ein. Es wird erneut spannend, denn das Verbrechen schläft nie – auch nicht in der scheinbar ruhigen Stadt Emden.
Neue Herausforderungen
Im neuen Buch wird Lena Berg mit einem Fall konfrontiert, der sie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich herausfordert. Die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, und Lena muss mehr denn je auf ihr Instinkt und ihr analytisches Geschick vertrauen. Ihr Team, das ihr stets zur Seite steht, wird ebenfalls auf die Probe gestellt, da neue Charaktere das Gleichgewicht verändern und alte Wunden aufreißen.
Ein Blick hinter die Kulissen
Ich möchte diesen Blog nutzen, um euch regelmäßig Updates zu geben. Wie entsteht eine Geschichte? Wie entwickle ich die Charaktere weiter? Welche Herausforderungen bringt das Schreiben mit sich? All diese Fragen möchte ich in den kommenden Monaten mit euch teilen. Zudem plane ich, einige interessante Details über den Recherche-Prozess und die Inspiration für die Schauplätze und die Handlung zu verraten.
Bleibt verbunden
Für die treuen Leser und diejenigen, die neu hinzukommen, möchte ich eine noch tiefere Verbindung schaffen. Ihr könnt euch auf meiner Webseite für den Newsletter anmelden, um keine Updates zu verpassen. Zudem freue ich mich immer über eure Meinungen und Diskussionen auf meinen Social-Media-Kanälen.
Ich bin unglaublich dankbar für die Unterstützung, die ich von euch allen erhalten habe, und ich bin begeistert, das nächste Kapitel in Emden mit euch zu teilen. Bleibt gespannt, denn es gibt noch viel zu entdecken und zu enthüllen.
Bis zum nächsten Mal,
Bodo Lehwald
Am 09.12.2024 war es soweit: meine erste Buchlesung in Dresden! Um 20:00 Uhr sollte es losgehen, und der Veranstaltungsort – die Herz American Bar – öffnete extra für diesen Anlass, obwohl sie montags normalerweise geschlossen bleibt. Bereits um 18:00 Uhr war ich vor Ort, um die Vorbereitungen zu begleiten. Die Bar verwandelte sich in einen stimmungsvollen Ort für Literatur und Begegnung. Die Deko war schlicht, aber geschmackvoll, und die Atmosphäre versprach einen besonderen Abend.
Der Einlass begann um 19:00 Uhr, und mit ihm kamen auch die ersten Anzeichen von Nervosität. Obwohl ich schon oft Seminare gehalten habe und dabei frei spreche, fühlte sich die Lesung ganz anders an. Um 19:20 Uhr saßen gerade mal drei Personen im Raum. Ich dachte mir: Toll, das wird ein Reinfall.
Als die Uhr 19:30 schlug, waren es immerhin fünf Zuhörer – meine Nervosität stieg weiter. Doch dann geschah das Unerwartete: Langsam füllte sich die Bar. Als ich schließlich um 20:25 Uhr begann, saßen 30 Personen vor mir und blickten erwartungsvoll in meine Richtung.
Ich begann zu lesen. Wie oft hatte ich den Text geübt? Doch meine Stimme brauchte einige Minuten, um die richtige Balance aus Ruhe und Betonung zu finden. Mit jedem Satz wurde ich sicherer, und die 30 Augenpaare, die mir aufmerksam folgten, gaben mir die Bestätigung, dass sie von der Geschichte gefesselt waren.
Nach der letzten Seite folgte ein langer, herzlicher Applaus. Die Lesung war geschafft – und sie war ein Erfolg! Die Atmosphäre war warm und freundlich, und die positive Resonanz berührte mich sehr.
Zum Abschluss wollten viele Gäste ein signiertes Exemplar meines Buches mit nach Hause nehmen. Mit Stolz schrieb ich meine Widmungen, während ich mit den Gästen ins Gespräch kam.
Für mich war dieser Abend eine wunderbare Erfahrung – ein gelungener Start für mein erstes Buch und ein Moment, den ich immer in Erinnerung behalten werde.
Wie ich zum Schreiben gekommen bin
Manchmal führt uns das Leben auf Wege, die wir lange Zeit nur aus der Ferne bewundert haben. Für mich war das der Weg zum Schreiben – ein Weg, der von meiner Liebe zu Kriminalromanen, meiner Faszination für menschliche Abgründe und einem tiefen Bedürfnis, Geschichten zu erzählen, geprägt ist.
Die Liebe zum Lesen als Ausgangspunkt
Seit ich denken kann, habe ich Bücher verschlungen. Besonders Krimis hatten es mir angetan. Ich war fasziniert von den komplexen Fällen, den spannenden Ermittlungen und den oft überraschenden Wendungen. Autoren wie [einfügen: Vorbilder] haben mich immer wieder in ihre Welten gezogen und mich bis zur letzten Seite gefesselt.
Die Frage, wie eine Geschichte so gestaltet werden kann, dass sie den Leser fesselt, hat mich dabei nie losgelassen. Irgendwann reifte in mir der Gedanke: Warum versuche ich es nicht selbst? Warum erzähle ich nicht die Geschichten, die mich selbst begeistern würden?
Die Herausforderung des ersten Romans
Ich hatte schon lange angefangen zu schreiben. Doch trotz aller Begeisterung schienen meine Fortschritte winzig. Nach Wochen und Monaten des Tippens zeigte mein Word-Dokument gerade einmal 50 Seiten. Ich hatte mir vorgenommen, etwa 360 Seiten zu schreiben, und fühlte mich entmutigt. Wie sollte ich jemals so viel schaffen?
Doch dann fiel mir ein, dass Word im Standardformat DIN A4 arbeitet, was für Bücher untypisch ist. Als ich mein Dokument schließlich in das Taschenbuch-Format umwandelte, konnte ich es kaum glauben: Aus meinen 50 Seiten wurden plötzlich 120 Seiten. Diese Entdeckung war ein echter Motivationsschub und zeigte mir, wie wichtig Perspektivwechsel – nicht nur beim Schreiben, sondern auch im Leben – sein können.
Warum ich schreibe
Heute weiß ich, dass Schreiben mehr ist als das Erzählen von Geschichten. Es ist eine Möglichkeit, Menschen zu berühren, sie in fremde Welten zu entführen und ihnen vielleicht auch Denkanstöße zu geben. Meine Figuren und ihre Geschichten sind ein Spiegel dessen, was uns alle bewegt: Hoffnung, Angst, Loyalität – und die dunklen Seiten des Lebens, die wir oft verdrängen.
Ein Abenteuer, das erst beginnt
Mit meinem ersten Roman habe ich einen Traum verwirklicht. Doch es ist erst der Anfang. Es gibt so viele Geschichten, die erzählt werden wollen, so viele Charaktere, die in meinen Gedanken darauf warten, zum Leben erweckt zu werden. Ich freue mich darauf, diese Reise weiterzugehen – und Sie als Leser mit auf diese Reise zu nehmen.
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